Die mutigste Entscheidung meines Lebens

Und was ich dabei über Veränderungen, Angst und meinen inneren Kritiker gelernt habe.


In 3 Tagen werde ich auf der Gedankentanken-Bühne stehen. Mit einer sehr persönlichen Keynote, in der ich über meine größten Ängste und schonungslos ehrlich über meine Beziehung zu mir selbst spreche. Die Keynote ist für alle, die auch manchmal Angst haben nicht gut genug zu sein.


Aus Angst nicht gut genug zu sein, habe ich mich selbst jahrelang viel zu hohem Druck ausgesetzt. Ich habe versucht, diese Angst mit Leistung und Anerkennung zu kompensieren.


Die mutigste Entscheidung meines Lebens war es, all meine Schutzschilde fallen zu lassen. Mir zu erlauben ganz Ich selbst zu sein.

Klingt erstmal simpel, hatte für mich aber weitreichende Konsequenzen. Ich habe meine Karriere aufgegeben. Hab meine Stadt verlassen. Habe mich als Neuro-Coach selbstständig gemacht. Und habe mich entschieden, mich voller Verletzlichkeit und mit meinem ganz persönlichen Herzensthema auf der Bühne zu zeigen.

In 3 Tagen.


Das letzte Jahr war eine wahnsinnig intensive Zeit voller Mut, Angst, Selbstzweifeln, Stolz, Erschöpfung, Freude, Neugier und Liebe.


Wenn du auch gerade in einem Veränderungsprozess steckst, habe ich hier meine 3 größten Learnings zusammengefasst:


  1. Die Macht einer kraftvollen Vision Nimm dir regelmäßig Zeit für deine Vision. Ich habe die Walt-Disney-Methode genutzt, um meine zu finden und schaufele mir regelmäßig Zeitfenster frei, um meine Ziele und mein Handeln danach auszurichten. Mach sie richtig, richtig groß. Was würdest du tun, wenn absolut alles möglich wäre und du alles erreichen könntest? Erlebe deine Vision ganz intensiv. Meine ist ein bunter Film, meine Kinder laufen lachend durchs Bild und ich spüre ganz genau, wie es sich für mich anfühlt.

  2. Die Wichtigkeit von Selbstfürsorge Sich außerhalb der Komfortzone zu bewegen kostet auch mit einer kraftvollen Vision viel Kraft. Kümmere dich gut um dich selbst, um Rückschläge und schwache Momente zu meistern. Selbstfürsorge bedeutet das zu tun, was nötig ist, damit du kraftvoll und mit Freude deinen Weg gehen kannst. PAUSEN machen. Auch wenn es schwer fällt. Und an stressigen Tagen besonders viele!

  3. Der Umgang mit der Angst und dem inneren Kritiker Egal wie gut du dich, deine Angst und deinen inneren Kritiker kennst, weit außerhalb der Komfortzone werden beide lauter. Erkenne die Angst und gib ihr Raum und Anerkennung. Was braucht sie? Mut? Vertrauen? Kraft? All das hast du bereits in dir. Gib deinem inneren Kritiker einen Namen und höre neugierig zu, wenn er mit dir spricht. Gönn dir aber auch mal innerer-Kritiker-freie Arbeitszeit und biete ihm im Anschluss deine volle Aufmerksamkeit an. Oft haben innere Kritiker auch ganz gute Ideen!


Welche Veränderungen wünscht du dir für dein Leben? Was sind deine größten Herausforderungen dabei?

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