4 Schritte um limitierende Glaubenssätze für immer aufzulösen

Aktualisiert: 23. Sept. 2021

Blockierende Glaubenssätze können uns ganz schön unter Druck setzten, uns Lebensfreude rauben und uns hinter unseren Möglichkeiten zurückbleiben lassen. Wenn wir sie aber zu unseren Gunsten transformieren können Sie zu einer großen Kraftquelle werden und unser Leben leichter und schöner machen.

Mit diesen 4 Schritten kannst du blockierende Glaubenssätze erkennen und für immer auflösen.


  1. Glaubenssätze erkennen Am einfachsten identifizierst du deine unbewussten Glaubenssätze mit einem Stressprotokoll. Schreib dir eine Liste mit Situationen, in denen du besonders gestresst warst, sehr emotional reagiert hast oder in denen es dir nicht gut ging. Analysiere dann (mit etwas Abstand) die Situationen: Was hatte das mit dir zu tun? Was genau hat deine emotionale Reaktion ausgelöst? Was waren dabei deine Gedanken? Was hast du in der Situation über dich selber gedacht? Was war die Angst dahinter? Oft tauchen immer wieder ähnliche Situationen auf und das Stressprotokoll hilft einen guten Eindruck von den dahinter liegenden Glaubenssätzen zu bekommen. Du kannst auch eine Liste deiner potentiellen Glaubenssätze aufschreiben und dann ganz bewusst in dich reinführen, welche Emotionen die Sätze in dir hervorrufen. Die, die dich berühren, solltest du genauer anschauen!

  2. Eine bessere Alternative finden Unser Gehirn kann Glaubenssätze deutlich einfacher loslassen, wenn wir ihm eine Alternative anbieten. Was möchtest du stattdessen über dich glauben? Auch hier hilft es wieder ganz bewusst deine Emotionen beim Auswählen der Alternative wahrzunehmen. Der, der dich stärkt ist der Richtige!

  3. Unbewusste Trigger auflösen Wenn der Verstand einen limitierenden Glaubenssatz identifiziert und eine gute Alternative gefunden hat, fallen wir oft trotzdem in alte Verhaltensmuster zurück. Das kann frustrierend sein. Auslöser sind Trigger, die in unserem Gehirn eine Alarmreaktion auslösen. Im Alarmzustand ist das komplexe Denken blockiert und wir fallen in alte Verhaltensmuster. Die Trigger entstehen oft durch unverarbeitete Verletzungen. Diese lassen sich am einfachsten und schnellsten mit EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) auflösen. Diese Methode nutze ich im Neuro-Coaching und zeige dir, wie du sie danach auch im Selbstcoaching nutzen kannst. Mit EMDR verankern wir auch den neuen Glaubenssatz.

  4. Neue Verhaltensmuster etablieren Wenn die Träger aufgelöst und der neue Glaubenssatz verankert ist, kommt die Veränderung meist ganz von alleine. Du kannst in Situationen, die wich früher wütend oder traurig gemacht hätten plötzlich gelassener bleiben. Je öfter das passiert, desto mehr verfestigt sich dein neuer Glaubenssatz und dein neues Verhalten in deinem Gehirn. Diesen Effekt kannst du verstärken, indem du deine Fortschritte anerkennst und dich dafür feierst! Beispiele:


Wenn du Fragen dazu hast oder EMDR für dich ausprobieren möchtest, schreib mir eine Nachricht. Ich unterstütze dich gerne!


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